PD Dr. Martha Keil, Direktorin

Studium der Geschichte und Judaistik in Wien und Berlin, Magisterium 1988, Promotion 1998 über die jüdische Gemeinde Wiener Neustadt im Spätmittelalter. Seit 1988 am Institut für jüdische Geschichte Österreichs, von 1995 bis 2004 stellvertretende Direktorin. 1999-2001 FWF-Projekt und 2002–2003 Charlotte-Bühler-Habilitationsstipendium des FWF: |Die jüdische Frau im Spätmittelalter|. 2007 Habilitation für Österreichische Geschichte. Seit 2016 Senior Scientist am |Institut für österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien|, betraut mit der Leitung des Injoest.

Projektleitungen (in Auswahl):

Ausstellungen

Funktionen

  • Beirat der Gesellschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden (|GEGJ|)
  • Im Fachbeirat |Jüdisches Erbe Erfurt |
  • Im Beirat |Haus der Geschichte Niederösterreich|
  • Mitglied des Kultursenats des Landes NÖ
  • Sprecherin des Forschungsnetzwerkes Interdisziplinäre Regionalstudien (|first)
  • Im Beirat des Jüdischen Museums Wien/Judenplatz – Neugestaltung der Dauerausstellung
  • Im Beirat des Jüdischen Museums Hohenems
  • Im Beirat der Samuel Steinherz-Stiftung (Brünn)
  • Im Beirat von Aschkenas – Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden
  • Im Beirat von Chilufim. Zeitschrift für jüdische Kulturgeschichte
  • Mitglied der Historischen Kommission Krems
  • Mitglied der AG Gedenktafel für Opfer des Nationalsozialismus an den historischen Instituten der Universität Wien
  • Mitglied der Militärhistorischen Denkmalkommission

Anerkennung

  • Großes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich 2020
  • „Leopold“ für Wissenschaft der Niederösterreichischen Nachrichten 2020


Forschungsschwerpunkte
: jüdische Alltags- und Kulturgeschichte im mittelalterlichen Aschkenas, Frauengeschichte und Gender Studies in der Vormoderne, jüdische Geschichte Österreichs.

|mail: Email an Dr. Martha Keil|

 

Publikationen

Vorträge