Ass.-Prof. Dr. Philipp Lenhard, wissenschaftliche Leitung
Studium der Judaistik, Philosophie und Anglo-Amerikanischen Geschichte an der Universität zu Köln (M.A., 2010), anschließend Promotion (summa cum laude) mit der Arbeit „Volk oder Religion? Die Entstehung moderner jüdischer Ethnizität in Frankreich und Deutschland, 1782-1848” (Vandenhoeck & Ruprecht 2014) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Für seine Dissertation wurde er mit dem Max Weber-Preis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet.
Von 2014 bis 2022 war er Akademischer Rat am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU und vertrat 2016/17 die Professur für Mittelalter und Neuzeit am Martin-Buber-Institut für Judaistik der Universität zu Köln.
2022 habilitierte er sich mit dem in der Schriftenreihe des Leo Baeck Instituts erschienenen Buch „Wahlverwandtschaften. Kulturgeschichte der Freundschaft im deutschen Judentum, 1888-1938” (Mohr Siebeck 2023).
Von 2022 bis 2024 war er DAAD Associate Professor of History and German an der University of California, Berkeley. 2024 legte er seine Studie „Café Marx. Das Institut für Sozialforschung von den Anfängen bis zur Frankfurter Schule” (C.H. Beck 2024) vor, die derzeit in fünf Sprachen übersetzt wird (Englisch: Yale UP; Französisch, Koreanisch, Chinesisch, Bengali) und mit dem renommierten Rosl- und Paul Arnsberg-Preis für jüdische Geschichte ausgezeichnet wurde.
Von 2024 bis 2026 vertrat Lenhard den Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit März 2026 ist er Assistenzprofessor für Jüdische Geschichte Österreichs am Institut für Österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien und wissenschaftlicher Leiter des INJOEST.
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