Veranstaltungen

Die Utopie des „gesunden Volkskörpers”

ABGESAGT

Vortragsreihe am Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung
Praterstern 1, 1020 Wien

Weitere Informationen finden Sie |hier|.

Abgesagt: Do, 19.03.2020, 18:30-20:00
Claudia Spring,
Erbitterter Widerstand gegen die Zwangsterilisation: Elisabeth S. und ihre Erfahrungen mit der NS-Bürokratie

Abgesagt: Do, 26.03.2020, 18:30-20:00
Hemma Mayrhofer, Zwischen umfassender Deprivation und liebevoller Verwahrung: Kinder mit Behinderungen in der Wiener Psychiatrie nach 1945

Abgesagt: Do, 02.04.2020, 18:30-20:00
Winfried R. Garscha, Gescheiterte Gerechtigkeit? Die strafrechtliche Ahndung der NS-Medizinverbrechen

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Bereits stattgefundene Vorträge:

Do, 27.02.2020, 18:30-20:00
Philipp Mettauer,
Ärzte und andere Täter. Mauer-Öhling im Nationalsozialismus

Do, 05.03.2020, 18:30-20:00
Christoph Lind, Psychiatrie im Wiener Rothschild-Spital (1873-1945)

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Namen, Gräber und Gedächtnis

Veranstaltungen zum Top Citizen Science-Projekt zur „Heil- und Pflegeanstalt“ Mauer-Öhling in der NS-Zeit

Termine

Verschoben: 23. April 2020, 19:00, Rathaussaal Amstetten – öffentliche Abschlussveranstaltung und Präsentation der Ergebnisse

Der neue Termin wird bekannt gegeben, sobald wir ihn festsetzen können.

Anmeldung per |mail: an Dr. Tomas Buchner| oder unter der Telefonnummer +43 7472 601343.

Bisherige Veranstaltungen

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  • 10. September 2019, 19:00, Rathaussaal Amstetten – öffentliche |Kickoff-Veranstaltung und Vorstellung des Projekts|
  • 9. Oktober 2019, 17:00-20:00, VHS Amstetten, Anzengruberstraße 3 – 1. Workshop
  • 11. Oktober 2019, 15:00-17:00, Eingang vor der Direktion des Landesklinikums Mauer – Historischer Rundgang auf dem Gelände und dem Friedhof
  • 29. November 2019, 18:50, Cineplex Amstetten, Premiere des Dokumentarfilms „Mauer des Schweigens“. Schüler/innen der ALW Amstetten filmten und interviewten in einem zweijährigen Forschungsprozess Angehörige von Opfern und Tätern der NS-Morde in der „Heil- und Pflegeanstalt“ Mauer-Öhling sowie Personen, die vom Umgang und von der Aufarbeitung mit dem Thema nach 1945 erzählten. Sie setzen sich dabei aufgrund der unmittelbaren Nähe des Schulstandortes zum Landesklinikum Mauer vertiefend mit der Erinnerung an die in der NS-Zeit ermordeten Patientinnen und Patienten und der vor Ort entstandenen Wirkungsgeschichte auseinander.
  • 9. Dezember 2019, 10:00, Depot des Niederösterreichischen Landesarchivs – Archivtag für Angehörige und Mitwirkende
  • 11. Februar 2020, 19:00, Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten – Präsentation des Dokumentarfilms „Mauer des Schweigens“ incl. Podiumsdiskussion
  • 13. Februar 2020, 17:00-20:00, VHS Amstetten (Anzengruberstr. 3) – 2. Workshop

 

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Luftbildaufnahme des Anstaltsfriedhofs von Mauer-Öhling 1945 © Luftbilddatenbank Dr. Carls GmbH

Sakrale Bauten profan genutzt?

19.5.2020, 16:1517:00 Uhr
Ehemalige Synagoge St. Pölten

Führung mit 
Martha Keil durch die Ehemalige Synagoge St. Pölten

Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei, Anmeldung erbeten unter: |mail: office@orte-noe.at|

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Beim Architekturwettbewerb zum Sakralbau setzte sich der Entwurf von Theodor Schreier, der bereits Synagogen in Skotschau und Ustron in Österreich-Schlesien realisiert hatte, durch. Die Bauleitung des Projekts, dessen Errichtungskosten 141.000 Kronen betrugen, übernahm Viktor Postelberg.Die Reichspogromnacht setzte 1938 nach der kurzen Nutzungsdauer eines Vierteljahrhunderts dem St. Pöltener Haus der jüdischen Gemeinschaft ein radikales Ende. Das Innere wurde demoliert, das Gebäude selbst überdauerte. Bei den Kampfhandlungen zu Kriegsende jedoch wurde der Zentralbau am Dachstuhl, bei der Eindeckung und an der Fassade beschädigt. Diese doch sehr massiven Schäden hatten 1979 einen Antrag auf Abbruch durch die Israelitische Kultusgemeinde Wien zur Folge, dem jedoch nicht stattgegeben wurde. Stattdessen wurde eine Instandsetzung organisiert: Ein Kuratorium beschloss weiterführend die Umwandlung der Synagoge in ein Kulturzentrum. Im Kantorhaus, das ehemals die Wohnungen für Kantor und Tempeldiener sowie einen Schul- und einen Versammlungsraum beherbergte, wurde das „Institut für jüdische Geschichte Österreichs“ installiert. Eine Dauerausstellung im Synagogenraum dokumentiert das jüdische Leben in der Landeshauptstadt.

(Text: Theresia Hauenfels, erschienen in: Architekturlandschaft Niederösterreich, 1848 bis 1918, Hg. Kunstbank Ferrum – Kulturwerkstätte und ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich, Verlag Park Books)

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Ehemalige Synagoge St. Pölten, Architektur: Theodor Schreier, 1913 – © Andreas Buchberger

17:0019:00 Uhr
Ehemalige Synagoge St. Pölten

Vorträge und Diskussion

  • Begrüßung: Martha Keil - Ehemalige Synagoge St. Pölten, Heidrun Schlögl - ORTE-Geschäftsführerin, Krems
  • Einführung: Maria Welzig - Architekturhistorikerin, Wien
  • Impulsvorträge und Podiumsdiskussion
    Amanda Augustin - Kulturverein Raumteiler, Veranstalterin von „Holy Hydra“, Linz
    Ernst Beneder - Architekt, Wien
    Jörg Beste - Architekt, Stadtplaner – synergon, Köln
    Harald Gnilsen - Architekt, Baudirektor der Erzdiözese Wien
    Martha Keil - Direktorin des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs, Wien / Universität Wien, Institut für österreichische Geschichtsforschung
    Moderation: Maria Welzig
  • Anschließend Diskussion mit dem Publikum.

20:00 Uhr, Cinema Paradiso, St. Pölten:
|Architektur der Unendlichkeit|

Es wird darauf hingewiesen, dass bei der gesamten Veranstaltung Fotos gemacht und zum Zweck der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Dokumentation verwendet werden.

 
Ehemalige Synagoge St. Pölten, Architektur: Theodor Schreier, 1913 – © Manfred Schimek