Veranstaltungen

Kontinuität und Aktualität des Antisemitismus. Eine österreichische und globale Herausforderung

Zur Kontinuität des Antisemitismus. Von der Wiener Gesera 1421 bis zur Gegenwart

4. 3. 2021
16:00 – 18:00 

Online Podiumsdiskussion inkl. Live-Stream in Zusammenarbeit mit der Wochenzeitung Die FURCHE (Teilnahme unter |https://youtu.be/VHq0T-Kiq10|)

Martha Keil hält den Impulsvortrag „Judenbilder“ und Stereotype – von der Wiener Gesera 1421 bis heute.

Programm

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Moderation: Assoz.Prof.in Regina Polak

Begrüßung
Dr. Hannes Swoboda, Vorstandsvorsitzender des Sir Peter Ustinov Instituts

30´ Impulsvortrag
„Judenbilder“ und Stereotype – von der Wiener Gesera 1421 bis heute
Dr.in Martha Keil, Institut für jüdische Geschichte in Österreich

90´ Panel

  • Ergebnisse der Antisemitismusstudien 2018 für Österreich
    Dr.in Eva Zeglovits, Geschäftsführerin IFES
  • Christlich- jüdische Zusammenarbeit im Kampf gegen Antisemitismus
    Dechant Ferenc Simon, Dechant und Diözesanbeauftragter für die christlich-jüdische
    Zusammenarbeit
  • Zeitgenössischer Antisemitismus und seine Erscheinungsformen
    Ao. -Univ. Prof.in Dr. Helga Embacher, Institut für Zeitgeschichte, Universität Salzburg
  • Antisemitismus und die neuesten Entwicklungen in Ungarn
    Prof.in Dr.in Éva Kovács, Wissenschaftliche Leitung, Simon Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien
  • Antisemitismus in Österreich und was dagegen unternommen werden kann
    Rabbiner Jaron Engelmayer, Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Wien

 

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Jüdische Filmtage

im Cinema Paradiso VOD Club

Weitere Informationen finden sie |hier|!

 

Antisemitismus als Code. Forschung – Prävention – Intervention

30. Internationale Sommerakademie

7. – 9. 7. 2021
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier ab April 2021.

 

„Zedaka“ (hebräisch: Gerechtigkeit) – Jüdische Wohlfahrt und Armenfürsorge bis 1938

31. Internationale Sommerakademie

6. – 8. 7. 2022
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Programm

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  • Martha Keil (Wien/St. Pölten): Prinzipiell gerecht: Zedaka als religiöse Pflicht und Konzept sozialen Ausgleichs
  • Michaela Schmölz-Häberlein (Bamberg): „… ein klein Präsent“ –  Jüdische Spenden und Stiftungen im Hochstift Bamberg im 18. Jahrhundert
  • Andreas Ludwig (Berlin): Jüdisch und/oder bürgerlich? Biographisch-stadtpolitische Bezugspunkte von Stiftungen in Charlottenburg im Kaiserreich
  • Gabriela Schlick-Bamberger (Frankfurt/Main): Zedaka als Impuls zur Identitätsbildung. Der Künstlerförderer Sigfried Guggenheim
  • Birgit Seemann und Eva-Maria Ulmer (Frankfurt/Main): Zedaka und Bikkur Cholim im Gumpertzʼschen Siechenhaus (1888–1941) in Frankfurt am Main: eine Fallstudie
  • Angela Schwarz (Hamburg): Jüdische Stiftungen für Freiwohnungen in Hamburg – von Orten der Wohltätigkeit zu „Judenhäusern“
  • Gudrun Wolfgruber (Wien): Ein weibliches jüdisches Projekt der Moderne – Bertha Pappenheims soziales Engagement zwischen Frauenbewegung und Religion
  • Marion Keller (Frankfurt/Main): „Alles für und mit dem Osten“ - Bertha Pappenheims Engagement für jüdische Mädchen, Frauen und Kinder in und aus Osteuropa
  • Maria Maiss (St. Pölten): Ilse Arlt: Gerechtigkeit durch schöpferisches Konsumhandeln Gerd Stecklina (München): Jüdische Bildungsstiftungen in Deutschland ab 1850
  • Felicitas Heimann-Jelinek (Wien): Jüdische Stifter und Stiftungen in Wien bis 1938
  • Christoph Lind (St. Pölten): „Das Elend selbst ist auf der Wanderung“ – Jüdische Wanderbettler in Wien vor 1938
  • Anna Michaelis (Berlin): Community Building an den Rändern der Gemeinschaft? – Jüdische Wohltätigkeit und marginalisierte Gruppen in Berlin (1890–1917)
  • Harald Lordick (Essen): Jugend als Zielgruppe (und Akteur ?) jüdischer Wohlfahrt
  • Christoph Jahr (Berlin): Wohlfahrt und Weltpolitik. Die Tätigkeit des Hilfsvereins der deutschen Juden in Palästina im Zeichen der „Zedaka“ (1901–1920)
  • Exkursion: Zu den Gräbern der Stifter. Führung auf dem Währinger jüdischen Friedhof

Das Programm wird im Spätherbst 2020 ausgesendet, außerdem wird es hier online verfügbar sein.

 

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