|„Mauer des Schweigens“. Eine Anstalt im kollektiven Gedächtnis |

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Etwa 2800 Patientinnen und Patienten wurden in der „Heil- und Pflegeanstalt“ Mauer-Öhling – heute das Landesklinikum Mauer – in der NS-Zeit ermordet, zu Tode gebracht oder zur Vernichtung nach Hartheim und Gugging deportiert. Im Dokumentarfilm „Mauer des Schweigens“ interviewten Schüler*innen der ALW Amstetten Angehörige von Opfern und Tätern der NS-Morde sowie Menschen, die vom Umgang mit den Ereignissen nach 1945 erzählten. Der von den neun Schüler*innen in Eigenregie erarbeitete Film entstand im Rahmen des Sparkling-Science-Projekts „,Geschlossene‘ Anstalt? Die ,Heil- und Pflegeanstalt‘ Mauer-Öhling in der NS-Zeit und im kollektiven Gedächtnis“ des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs (St. Pölten) und der ALW Amstetten, in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Amstetten und dem NÖ Landesarchiv. In dem zweijährigen Forschungsprozess setzten sich die Schüler*innen auch mit der Erinnerung an die Opfer vor Ort auseinander. Dieses filmische Zeugnis soll zur schrittweisen Bewusstwerdung beitragen und der Erinnerung an die Opfer in Mauer-Öhling dienen. Der Film entstand mit Unterstützung des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs, der Direktion der ALW Amstetten und der Stadtgemeinde Amstetten. Die Projektbroschüre „,Geschlossene‘ Anstalt? Die ,Heil- und Pflegeanstalt‘ Mauer-Öhling in der NS-Zeit und im kollektiven Gedächtnis“ (PDF) finden Sie |hier||.|

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|Videobotschaft von Verena Mayrhofer zum Film „Mauer des Schweigens"|

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Verena Mayrhofer zur Entstehung des Films und die Arbeit der Schüler*innen.

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|In the Footprints of our Families. Descendants' Reunion of the former Jewish Community in St. Pölten, June 2016|

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Ein Film von Bernadette Dewald, im Auftrag des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs, 2016, engl. u. deutsch, ca. 40 Minuten.

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|Sag mir wo die Juden sind|

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Ein Film von Lisa-Maria Braitner, Simon Hayden und Michael Kandler, Schüler/innen des BG/BRG Josefstraße, über die vernichtete jüdische Gemeinde St. Pölten. Mit einem Privatfilm zum Besuch Adolf Hitlers in der Stadt und Interviews von Zeitzeugen und Nachkommen (St.Pölten 2012). Erarbeitet im Rahmen des Projekts |Sag mir wo die Juden sind – Zum Beispiel: St. Pölten. Migration und Gegenwart, Vertreibung und Gedächtnis|. Ein Sparkling Science-Projekt des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.

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