Einordnung und Bestimmung von jüdischen Sakralobjekten (Judaica)

Vortrag von Martha Keil
21. Oktober 2026, 16-17.30 Uhr, online

Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Anmeldung:| Museumsmanagement Niederösterreich|

Dieser Vortrag ist Teil des Projekts „Judaica. Objekte jüdischer Geschichte und sakrale Sammlungen” des Museumsmanagements Niederösterreich

Schon seit jeher wenden sich Menschen dem Glauben zu und finden sich ungeachtet von Staatsgrenzen in gemeinsamen Religionsgemeinschaften wieder. Das religiöse Leben der Bevölkerung ist gezeichnet von den schicksalhaften Wege durch die Jahrhunderte. Davon zeugen noch heute Kulturdenkmäler, Kirchen, Synagogen sowie die Sammlungen der regionalen Museen. Ziel des Projekts ist es, Judaica und sakrale Sammlungen in den regionalen Museen einzuordnen, zu sichern und digital zugänglich zu machen.

 
Torakrone (Keter), gespendet von Simon Jaul, Wiener Neustadt, 1931/32 © IKG Wien, als Dauerleihgabe im Stadtmuseum St. Peter an der Sperr © NÖ Museum Betriebs GmbH, Foto: Klaus Pichler

Das Jüdische im Archiv. Historische und aktuelle Perspektiven

22. – 23. Oktober 2026
Monacensia im Hildebrandhaus

Die Tagung richtet den Blick auf die Frage, wie jüdische Geschichte und Kultur im Archiv hervorgebracht wird: durch konkrete Sammlungspraktiken, institutionelle Rahmungen und historisch situierte Deutungsangebote. Die Beiträge analysieren die Entstehung von Archiven und Sammlungen ebenso wie die Narrative, die sie ermöglichen oder begrenzen, und untersuchen deren Einbettung in politische, gesellschaftliche und erinnerungskulturelle Entwicklungen. Archivalität wird dabei als dynamischer Prozess verstanden, der jüdische Geschichte nicht lediglich bewahrt, sondern aktiv formt. Zur Diskussion steht, wie Archive jüdische Erfahrung über historische Zäsuren und räumliche Kontexte hinweg vermitteln und welche Rolle dem Archiv heute in der Aushandlung jüdischer Geschichte und Erinnerung zukommt.

|Weitere Informationen |und |Tagungsprogramm|

Die Tagung ist eine Kooperation von:

  • Monacensia im Hildebrandhaus
  • Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München
  • Institut für jüdische Geschichte Österreichs

anlässlich der Sonderausstellung |Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv|.

Sie wird gefördert von der Alfred Landecker Stiftung, der Kuszner-Stiftung, dem Freundeskreis des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur e. V. an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie den Freunden der Monacensia e.V.

 
Archiv von Rachel Salamander © Sven Zellner

Für Veranstaltungen in der Ehemaligen Synagoge St. Pölten besuchen Sie bitte |www.ehemalige-synagoge.at| oder direkt bei uns die |Synagogen-Tipps|.