Vertriebenes Recht. Auswirkungen des Anschlusses 1938 auf die Rechtswissenschaften in Wien

Copyright: Karen Frostig

25.11.2008
16:30h - 20:00h
Juridicum
Schottenbastei 10-16
1010 Wien / Aula und Dachgeschoß

Veranstalter: Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien in Kooperation mit dem Institut für jüdische Geschichte Österreichs und dem DÖW

Am 25. November wird die Ausstellung mit dem Titel „Erinnerungen im Exil - Exiled Memories“ am Juridicum eröffnet. Es handelt sich dabei um Installationen von der in den USA lebenden Tochter eines 1938 geflüchteten Absolventen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Die Veranstaltung dient auch der Vorbereitung auf eine Ringvorlesung im Sommersemester 2009, welche der Geschichte der Institute der Rechtswissenschaftlichen Fakultät zwischen 1938 und 1945 gewidmet sein wird.

Programm

Aula
16:30h Begrüßung: Dekan O. Univ.-Prof. DDr. Heinz Mayer
16:45h Ansprache und Eröffnung: Bundesministerin für Justiz Dr. Maria Berger
17:00h Führung durch die Installation: Prof. Karen Frostig PhD, Lesley University & Visiting Scholar, Brandeis University

Dachgeschoß
17:45h Kaffeepause
18:15h Akademisches Programm: Univ.-Prof. Dr. Clemens Jabloner, Präsident des Verwaltungsgerichtshofes; Hon.-Prof. Dr. Irmgard Griss, Präsidentin des Obersten Gerichtshofes
19:00h Lesung aus Zeitzeugnissen: Otto Tausig
19:45h Egon Wellesz · Streichquartettsatz: Streichquartett der Wiener Akademischen Philharmonie


Zwischen Archiv und Synagoge: Max Grunwald als Rabbiner und Historiker

16. November 2008, Misrachi- Haus
Judenplatz 8, 1010 Wien

Vortrag von Dr. Barbara Staudinger

im Rahmen des Symposiums
"Die jüdische Gemeinde im Wien des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts"

Information und Anmeldung bei Misrachi Österreich:
Tel: 0676 - 840 111 202
Fax: 01 - 214 8010
e-mail: info@misrachi.at


Widersprechen. 1938-2008

Sonntag, 9. 11., 18.30 Uhr

Zwischen 9. und 11. November 2008 jährt sich der Pogrom gegen Synagogen und jüdische Menschen zum 70. Mal:

Gedenken vor der ehemaligen Synagoge
Als sichtbares Zeichen können Sie vor dem Gedenkstein Grablichter aufstellen.

ab ca. 19.00 Uhr: Stadtmuseum St. Pölten
Prandtauerstraße 2, St. Pölten
Eintritt frei!

Barbara Wolflingseder & Andre Blau präsentieren Literatur zum Gedenkjahr:

* Texte von Autoren der Zeit um 1938, deren Bücher später von den Nazi-Machthabern als "entartete Kunst"
oder "undeutscher Geist" verboten und/oder verbrannt wurden.

* Texte der Nachkriegszeit, die sich gegen das "Vergessen" der NS-Vergangenheit und gegen das Verdrängen
des immer gegenwärtigen, bedenklichen Nationalismus und Alltagsfaschismus richten.

* Texte von Autoren der Gegenwart, die sich mit den gerade heute wieder stärker werdenden Tendenzen zu Intoleranz und Diskriminierung auseinandersetzen.

Musik: Martina Cizek - Saxophon


Mobile der Geschichte

Ein alternatives Konzept zur Vermittlung von Zeitgeschichte

7. November 2008, 9.30-13.30
Lokal VI, Parlament


1938. Auftakt zur Shoah in Österreich. Orte - Bilder - Erinnerungen

Buchpräsentation und Vortrag

4. November 2008, 19.00 Uhr
stadtmuseumgraz, Sackstraße 18, 8010 Graz

In Kooperation mit erinnern.at und dem Centrum für Jüdische Studien

Dr. Eleonore Lappin (Historikerin, St. Pölten)
Dr. Michaela Raggam-Blesch (Historikerin, Wien)
Dr. Dieter J. Hecht (Historiker, Wien)
Dr. Heidemarie Uhl (Historikerin, Wien)

Nach 1945 fand die Erinnerung an die mehr als 65.000 österreichischen Opfer der Shoah lange Zeit kaum Eingang in das österreichische Geschichtsbewusstsein: Die Zweite Republik stellte sich selbst als "erstes Opfer" des Nationalsozialismus dar.
Den Jüdinnen und Juden, die durch das NS-Regime verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, eine Stimme zu geben, dem Gedächtnis an die Opfer der Shoah im Gedenkjahr
2008 Präsenz zu verleihen, ist ein Ziel der Publikation.


Die „Wahrheit“ der Erinnerung“. Jüdische Lebensgeschichten

Buchpräsentation

Mittwoch, 29. Oktober 2008
18.30 Uhr
Jüdischen Museum Wien


Eleonore Lappin und Albert Lichtblau (Hrsg.)
Die „Wahrheit“ der Erinnerung“. Jüdische Lebensgeschichten
Studienverlag, Innsbruck u. a. 2008

Mit Beiträgen von:
Andrei Corbea Hoisie, Silvia Cresti, Maria Ecker, Armin Eidherr, Dieter Hecht, Johannes Hofinger, Wilma Iggers, Gerhard Jost, Eleonore Lappin, Albert Lichtblau, Renate Meissner, Karl Müller, Katalin Pécsi, Andrea Petö, Alexander von Plato, Michaela Raggam-Blesch, Josef Shaked, Karin Stögner, Niko Wahl

Doron Rabinovici liest aus seinem Roman "Ohnehin".

Maria Ecker und Karin Stögner sprechen mit der Herausgeberin Eleonore Lappin und dem Herausgeber Albert Lichtblau über ihre Erfahrungen bei Interviews mit jüdischen Überlebenden.

Die „,Wahrheit' der Erinnerung" war ein Tagungstitel, der heftigere Reaktionen auslöste als erwartet. Denn damit wurde die Authentizität von Lebenserinnerungen in Frage gestellt — und dies gerade auf dem sehr heiklen und belasteten Gebiet der jüdischen Lebenserinnerungen und der Erinnerung an die Shoah. Die in diesem Band versammelten Beiträge wollen die Bedeutung der Lebenserinnerungen für die Forschung nicht schmälern, sie zeigen vielmehr die Spannbreite der Zugänge zu dem, was Forschende unter „Erinnerung“, „Gedächtnis“, Autobiographischem verstehen. Sie setzen diese Begriffe immer wieder in Relation zu dem Begriff der „Wahrheit“. Den inneren Kern der „Wahrheit der Erinnerung“ von verschiedenen Perspektiven aus kritisch zu beleuchten, war eines der Anliegen der Tagung. Erinnerung soll also keineswegs entwertet, sondern, im Gegenteil, ihr Stellenwert und somit ihre Bedeutung für die Zukunft sichtbar gemacht werden.


Die Wurzeln des Zionismus. Von Moses Hess bis Theodor Herzl

23. Oktober 2008, 16 Uhr
Universitätscampus (ehemaliges AKH) Hörsaal D

Vortrag von Dr. Elenore Lappin

im Rahmen der Ringvorlesung an der Universtität Wien
"60 Jahre Staat Israel - Aspekte aus Geschichte und Gegenwart"

Programm


Geschichte der Juden in Österreich

Sektion S des 25. Österreichischen Historikertags (16.-19.9.2008)

16. September 2008
Ausstellungssaal der NÖ Landesbibliothek
14 Uhr 30 - 17 Uhr 30


Vorsitz: Dr. Martha Keil

Eveline Brugger
"Minem herren dem hertzogen sein juden" - die Beziehung der Habsburger zu "ihren" Juden im spätmittelalterlichen Österreich

Barbara Staudinger
"Was braucht ein Jud einen Papagei?" Hofjuden zwischen Kulturtransfer und Judenhass in der Frühen Neuzeit

Christoph Lind
Gemeinderäte, Bürgermeister, Honoratioren? Juden im Öffentlichen Leben Niederösterreichs 1867-1938

Das Programm und weitere Informationen zum 25. Österreichischen Historikertag finden Sie hier.

»Bei uns war ein wirklich jüdisches Leben« Die Kultusgemeinde St. Pölten und ihre Vernichtung

DAUERAUSSTELLUNG

Eröffnung und Festakt zum 20jährigen Bestehen des Instituts
Sonntag, 7. September 2008, 17 Uhr
Ehemalige Synagoge St. Pölten

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier. Einen Beitrag von Martha Keil zur Ausstellung finden Sie hier!

Für die Unterstützung der Ausstellung danken wir:
Land Niederösterreich – Kultur, Stadt St. Pölten, Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus, Zukunftsfonds der Republik Österreich, Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG

Konzert der Gruppe Kohelet 3 (Linz)

Kohelet 3
Balkangroove, Klesmer und Jazz, Slowenisch, Ukrainisch und Jiddisch, Musik vom Salzkammergut bis Georgien – eine höchst lebendige, rhythmische und beherzte Mischung:
Ewa Hanushevsky: Altsaxophon, Lead-Vocals; Bohdan Hanushevsky: Akkordeon, Gitarre, Lead-Vocals; Kurt Edlmair: Klarinette, Vocals; Barni Girlinger: Trompete, Flügelhorn

Programm

Das Institut für Geschichte der Juden in Österreich – seit 1. 1. 2008 in „Institut für jüdische Geschichte Österreichs“ umbenannt – feiert heuer sein zwanzigjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass ist die diesjährige Sommerakademie dem Themenkreis Jubiläum, Erinnerung und Gedenken, aber auch dem Umdeuten und Verdrängen gewidmet. Da 2008 zufällig eine Reihe von Gedenkjahren (1338, 1648, 1848, 1918, 1938,1948…) auftritt, wollen wir diese „Willkür der Zahlen“ an einigen Perspektiven der jüdischen Geschichte untersuchen. Mit interdisziplinärem Zugang sprechen unter anderen ein Mediziner zum neurologisch-psychologischen Mechanismus von Erinnerung und Vergessen, Kulturhistoriker/innen zur Funktion von Jubiläen und Erinnerungsritualen und die Leiter eines jüdischen Museums und einer KZ-Gedenkstätte zur Verortung von Gedächtnis. Mehrere Vorträge behandeln die Verdrängungsgeschichte des Nationalsozialismus in Österreich und die Wende von 1986.

Dienstag, 1. 7. 2008
Zahlen und Räume

9.30-10.00 Uhr
Begrüßung und Einführung: Martha Keil

10.00-10.45 Uhr
Shmuel Barzilai (Wien)
Chet – die Zahl 8 in der jüdischen Mystik

11.15-12.00 Uhr
Ernst Strouhal (Wien)
Schachspiel und Antisemitismus. Zur Geschichte von Vorurteil und Rassismus im privaten Leben

14.30-15.15 Uhr
Martha Keil (St. Pölten)
Erinnerungsstrategien in der Vormoderne: Rituale und Memorbücher

15.15-16.00 Uhr
Hanno Loewy (Hohenems)
Jüdische Museen als Diskursorte der Diaspora. Geschichte und Ausblicke

16.30-17.15 Uhr
Rikola-Gunnar Lüttgenau (Weimar-Buchenwald)
KZ-Gedenkstätten in Deutschland: Vom Totengedenken zur historischen Bildungsarbeit

Mittwoch, 2. 7. 2008
Erinnerung und Identität

9.30-10.15 Uhr
Georg Goldenberg (München)
Gedächtnis und Gehirn

10.15-11.00 Uhr
Paul Münch (Duisburg)
Fakten oder Fiktionen? Anmerkungen zur wissenschaftlichen und politischen Erinnerung

11.30-12.15 Uhr
Birgit Wiedl (St. Pölten)
Die „Blutorte“ von 1338 in der jüdischen und christlichen Historiographie

14.30-15.15 Uhr
Albert Lichtblau (Salzburg)
Vom Ende der Erinnerung zur administrierten Gedächtniskultur

15.15-16.00 Uhr
Heidemarie Uhl (Wien)
Erinnerungsbegehren.
Österreichisches Gedächtnis, 20 Jahre nach der Waldheimdebatte

16.30-17.30 Uhr
Dieter Hecht/Michaela Raggam-Blesch (Wien)
1938: Topografie der Shoah in Wien: Orte – Bilder – Erinnerungen

Donnerstag, 3. 7. 2008
Jubiläen

9.30-10.15 Uhr
Peter Rauscher (Wien)
Vom Anniversarium zum Jubiläumskult. Zur Entstehung „runder“ Festtage

10.15-11.00 Uhr
Gabriele Kohlbauer (Wien)
„Dem Gesalbten Gottes Israels Dank und Segen“. Die Kaisertreue der österreichischen Juden

11.30-12.15 Uhr
Eleonore Lappin (St. Pölten)
1918 – Zwischen Habsburgermonarchie und Deutschösterreich

14.30-15.15 Uhr
Joachim Schlör (Southampton)
60 Jahre Israel

15.15 Uhr
Abschluss der Tagung: Barbara Staudinger

16.00 Führungen im Jüdischen Museum Wien, nähere Information und Anmeldung bei der Tagung


Die Willkür der Zahlen

Jubiläen und Gedenken in der jüdischen Geschichte

18. Internationale Sommerakademie des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs 20 Jahre INJOEST 1988-2008

1.7. – 3. 7. 2008, Wien
BAWAG-PSK, Veranstaltungszentrum, Wien 1, Seitzergasse 2-4
Konzept und Organisation: PD Dr. Martha Keil und Dr. Barbara Staudinger

Das Institut für Geschichte der Juden in Österreich – ab 1. 1. 2008 genderneutral in „Institut für jüdische Geschichte Österreichs“ umbenannt – feiert heuer sein zwanzigjähriges Beste-hen. Aus diesem Anlass ist die diesjährige Sommerakademie dem Themenkreis Jubiläen, Erinnerung, Gedenken, aber auch Umdeuten und Verdrängen gewidmet. Da zufällig in die-sem Jahr die Zahl Acht mit einer entsprechenden Häufung von Gedenkjahren (1338, 1648, 1848, 1918, 1938, 1948…) auftritt, wollen wir auch diese "Willkür der Zahlen" an einigen Perspektiven der jüdischen Geschichte untersuchen. Mit interdisziplinärem Zugang sprechen beispielsweise ein Neurologe zum biologisch-psychologischen Mechanismus von Erinnerung und Vergessen, Kulturhistoriker/innen zur Funktion von Jubiläen und Erinnerungsritualen in der jüdischen Geschichte und Leiter von jüdischen Museen und Gedenkstätten zur Veror¬tung von Gedächtnis. Mehrere Vorträge behandeln die Verdrängungsgeschichte des Natio-nalsozialismus in Österreich und die Wende von 1986.

Zum Nachhören und Nachlesen: Ö1 Dimensionen


Konzert

mit Einführung: „Salomon Rossi, ein jüdischer Barockkomponist“
Donnerstag, 5. Juni, 19.00 Uhr, ehemalige Synagoge

Gemeinsam mit dem Blockflötenconsort der Musikschule St. Pölten, Leitung: Mag. Hemma Geitzenauer; historische Einführung: Martha Keil


„Grüß mich Gott“

Christoph Wagner-Trenkwitz liest Karl Farkas und Fritz Grünbaum

Freitag, 16. Mai, 19.30 Uhr
Ehemalige Synagoge St. Pölten
Dr. Karl Renner-Promenade 22
3100 St. Pölten

Musikalische Gestaltung:
Schüler/innen des BG Piaristengasse Krems, der Musikhauptschule Herzogenburg und des BRG/BORG St. Pölten

Ein Benefizabend für den Verein Young, x-point Schulsozialarbeit (www.young.or.at)

Eintritt:
€ 17.- Abendkassa, 15.- Vorverkauf (margot.mueller@young.or.at), 10.- SchülerInnen/StudentInnen


Synagogalkonzert

JERUSALEM

Oberkantor Shmuel Barzilai (Wien) und das Vienna Klezmer Trio

Der in Jerusalem geborene Shmuel Barzilai, Oberkantor am Stadttempel in Wien, singt traditionelle Synagogalmusik, aber auch jiddische Klesmer-Lieder und Songs aus Israel.

Sergy Bolotney, Violine
Alexander Shevchenko, Akkordeon
Maciej Golebiowski, Klarinette

Mittwoch, 14. Mai 2008, 19 Uhr 30
Ehemalige Synagoge St. Pölten
Dr. Karl Renner-Promenade 22
3100 St. Pölten

Eintritt gegen Spende


Führungen in St. Pölten

"Auf den Spuren der Juden in St. Pölten"
Dr. Christoph Lind
5.5. und 2.6. 2008, 19 Uhr

"Der jüdische Friedhof St. Pölten"
Dr. Martha Keil
26.5., 18 Uhr


Buchpräsentation

Titelbild 1938. Auftakt zur Shoah in Österreich

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften und die Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte laden in Kooperation mit dem
Institut für jüdische Geschichte Österreichs St. Pölten zur Buchpräsentation ein:

1938. Auftakt zur Shoah in Österreich. Orte - Bilder - Erinnerungen

Hrsg. von Dieter J. Hecht, Eleonore Lappin, Michaela Raggam-Blesch, Lisa Rettl und Heidemarie Uhl
Milena Verlag Wien, 48 Seiten

10. März 2008, 18.00 Uhr
Theatersaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Grußworte
Univ.-Prof. Dr. Peter Schuster, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (angefragt)
Mag. Manfred Wirtitsch, BMUKK, Abteilung Politische Bildung, www.erinnern.at

Podiumsgespräch zum Jahr 1938
Eleonore Lappin und Heidemarie Uhl im Gespräch mit
Jonny Moser und Otto Tausig

Jonny Moser, geb. 1925 in Parndorf, Burgenland, überlebte zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester mehrere ungarische Lager und zuletzt als Mitarbeiter von Raoul Wallenberg den Nyílas-Terror 1944/45. 1945 Rückkehr nach Österreich, lebt als Historiker in Wien.

Otto Tausig, geb. 1922 in Wien, 1939 Flucht mit dem Kindertransport nach England. Seine Eltern flohen nach Shanghai, wo der Vater 1943 starb, die Mutter kehrte 1947 nach Wien zurück. 1946-1956 Schauspielausbildung und erste Tätigkeit als Schauspieler und Regisseur in Wien, 1956 Übersiedlung nach Ostberlin und 1960 nach Zürich. Seit 1970 lebt und arbeitet Otto Tausig wieder als Schauspieler und Regisseur in Wien.

Informationen zum Buch


Jüdische Geschichtsschreibung in Österreich: Konzepte und Persönlichkeiten
Vortragsreihe am Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung

9. 1. 2008: Barbara Staudinger
Die Entdeckung der Hofjuden: Max Grunwald und Bernhard Wachstein
16. 1. 2008: Wolfgang Gasser
Erzieher, Journalisten und Gelehrte - Benjamin Kewall und Gerson Wolf (Vormärz, Revolution)
23. 1. 2008: Christoph Lind
Aron Tänzer und Hans Tietze: zwei jüdische Historiker im Vergleich. (19. und frühes 20. Jdht)
30. 1. 2008: Eleonore Lappin im Gespräch mit Prof. Jonny Moser
Forschungen zum Holocaust in Österreich


Vortrag Martha Keil
14., 19. und 26. November 2007, Wien
"Wir sprangen viel weiter als sie!" Juden, Antisemiten und Sport in der österreichischen Zwischenkriegszeit


Buchpräsentation
16. Oktober 2007
Stadtmuseum Graz
Eveline Brugger, Martha Keil, Christoph Lind, Albert Lichtblau, Barbara Staudinger: Geschichte der Juden in Österreich, Verlag Ueberreuter, Wien 2006 (Reihe Österreichische Geschichte, hg. von Herwig Wolfram, Bd. 15).


Buchpräsentation
11. Oktober 2007, 19.30 Uhr
Jüdisches Museum Wien
Eleonore Lappin und Michael Nagel (Hg.)
Frauen und Frauenbilder in der europäisch-jüdischen Presse von der Aufklärung bis 1945
edition lumière bremen, Bremen 2007, 285 S., ISBN 978-3-934686-46-5, € 39.80

Das Buch und die ihm zugrundeliegende Konferenz waren eine Kooperation des Instituts für Geschichte der Juden in Österreich, St. Pölten, und des Instituts Deutsche Presseforschung der Universität Bremen.


Vortrag Martha Keil
11. Oktober 2007
Universität Wien, Campus
Veranstaltung zum Gedenken an Univ. Prof. DDr. Kurt Schubert
Schutzkreis und Fürbitten: Geburt und Tod bei Juden und Christen im mittelalterlichen Österreich.


45 Bilder zum Frieden - Ausstellungseröffnung
24. September 2007
Ehemalige Synagoge St. Pölten
In Zusammenarbeit mit der Botschaft des Staates Israel
Von jüdischen, arabischen, drusischen und beduinischen Kindern aus Israel. Ein Projekt von Maureen Kushner, Israel 2000
Die AUsstellung lief von 25. 9. bis 5. 10. 2007.

Die New Yorker Lehrerin Maureen Kushner führte zwischen 1994 und 2004 mit hunderten israelischen Kindern und Jugendlichen aller Bevölkerungsgruppen Gesprächs- und Malworkshops durch. Die 45 farbenprächtigen Bilder bringen Ängste und Verletzungen der Kinder zum Ausdruck, aber auch ihre Anerkennung und Wertschätzung gegenüber anderen Religionen und Völkern. Gemeinsam ist ihnen die Hoffnung auf ein Leben in Frieden für alle.


Neuland. Migration mitteleuropäischer Juden 1850-1920
17. Internationale Sommerakademie des Instituts für Geschichte der Juden in Österreich
1.-4. Juli 2007
BAWAG-P.S.K Kulturzentrum, Wien 1, Seitzergasse 2-4
Konzept und Leitung: Martha Keil, Peter Rauscher, Barbara Staudinger
Der Tagungsband zu dieser Sommerakademie wird 2009 erscheinen.
Einen Tagungsbericht finden Sie unter H-Soz-Kult

Programm-Nachlese [DOC, 25.6 KB]


Buchpräsentation
30. 5. 2007, 18.30, Jüdisches Museum Wien
Martha Keil (Hrsg.), Von Baronen und Branntweinern. Ein jüdischer Friedhof erzählt.
Fotografiert von Daniel Kaldori. Mandelbaum Verlag, Wien 2007.


Buchpräsentation
3. Mai 2007, Jüdisches Museum Wien
16. Mai 2007, Ehem. Synagoge St. Pölten
Eveline Brugger, Birgit Wiedl (Hrsg.), Ein Thema - zwei Perspektiven. Juden und Christen in Mittelalter und Frühneuzeit. StudienVerlag, Innsbruck/Wien/Bozen 2007.

Renate Stockreiter, Lesung
Wien: Hemma Geitzenauer, Renaissanceblockflöten
St. Pölten: Blockflötenconsort der Musikschule St. Pölten, Leitung: Hemma Geitzenauer


"alles Liebe, Deine Hannah!"
8. Mai 2007, Ehem. Synagoge St. Pölten
St. Pölten, Dr. Karl Renner-Promenade 22
Linde Prelog, Lesung; Margarethe Deppe, Violoncello
Ein Abend zum Gedenken an die jüdisch-deutsche Philosophin Hannah Arendt (1906-1975)
Gefördert vom Nationalfonds der Republik Österreich für die Opfer des Nationalsozialismus


Unterwegssein. Jüdische Mobilität vom Mittelalter bis zum Ersten Weltkrieg
Vortragsreihe am Institut für jüdische Erwachsenenbildung, Wien

8.1. 2007: EvelineBrugger, Birgit Wiedl
"Seu mügen umb iren frum gewandeln" - jüdische Geschäftsmobilität im mittelalterlichen Österreich
15.1. 2007: Martha Keil
Mobilität und Sittsamkeit: Jüdische Geschäftsfrauen im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit
22. 1. 2007: Christoph Lind
Aus Böhmen, Mähren und Ungarn - Jüdische Zuwanderung nach Niederösterreich im 19. Jahrhundert
29.1. 2007: Eleonore Lappin
Erzwungene Mobilität: Jüdische Kriegsflüchtlinge im Ersten Weltkrieg


Buchpräsentation
30. November 2006, Salzburg
Eveline Brugger, Martha Keil, Christoph Lind, Albert Lichtblau, Barbara Staudinger: Geschichte der Juden in Österreich, Wien 2006 (Reihe Österreichische Geschichte, hg. von Herwig Wolfram, Bd. 15).

Begrüßung und einführende Worte:
Univ. Prof. Dr. Gerhard Langer (Zentrum für jüdische Kulturgeschichte)
Mag. Alfred Schierer (Verlag Uberreuter)
Em. Univ. Prof. Dr. Herwig Wolfram (Herausgeber)
Zum Werk:
Univ. Prof. Dr. Albert Lichtblau
Vladimir Vertlib liest eigene Texte zum Thema
Musikalisches Rahmenprogramm:
Georg Winkler (Saxophon), Hubert Kellerer (Akkordeon)


Buchpräsentation
30. Oktober 2006, Österreichische Nationalbibliothek, Wien
Eveline Brugger, Martha Keil, Christoph Lind, Albert Lichtblau, Barbara Staudinger: Geschichte der Juden in Österreich, Wien 2006 (Reihe Österreichische Geschichte, hg. von Herwig Wolfram, Bd. 15).

Begrüßung und einführende Worte:
Dr. Fritz Panzer (Verlag Ueberreuter)
Stadtrat DDr. Andreas Mailath-Pokorny
Em. Univ. Prof. Dr. Herwig Wolfram (Herausgeber)
Zum Werk:
Dr. Martha Keil
Sektionschef a. D. Dr. Raoul Kneucker
Musikalisches Rahmenprogramm:
Prof. Felix Lee, Akkordeon, spielt jüdische Wienerlieder


Europäischer Tag der jüdischen Kultur
3. September 2006, Ehemalige Synagoge St. Pölten
Israelisches Buffet
israelische und jüdische Tänze
Ausstellung
Ensemble Klesmer Wien (Leitung: Leon Pollak)


Die "Wahrheit" der Erinnerung. Jüdische Lebensgeschichten
16. Internationale Sommerakademie des "Instituts für Geschichte der Juden in Österreich" in Zusammenarbeit mit dem "Zentrum für jüdische Kulturgeschichte" der Universität Salzburg
2.- 5. Juli 2006
BAWAG Veranstaltungszentrum, Hochholzerhof, 1010 Wien
Der Tagungsband zu dieser Sommerakademie wird 2008 erscheinen.

Programm-Nachlese [DOC, 24.5 KB]


"Die jüdische Gemeinde in Wien im 17. Jahrhundert"
Symposium der Misrachi Österreich
24. Mai 2006, Misrachi-Haus, Wien

Dr. Martha Keil, Institut für Geschichte der Juden in Österreich, St. Pölten:
Politische Geschichte und Siedlungsgeschichte der Wiener jüdischen Gemeinde im 17. Jahrhundert.

Univ.Prof. Schlomo Spitzer, Bar Ilan-Universität, Israel:
Die rabbinischen Persönlichkeiten der Wiener jüdischen Gemeinde im 17. Jahrhundert

Univ. Doz. Meir Rappler, Bar Ilan-Universität, Israel:
Lebensweg, Persönlichkeit und Wirken des "Tossafot Jom Tov"-
Rabbiner Jomtov Lipman Heller

Rav Joseph Pardess, Rabbiner der Misrachi, Wien:
Die juristisch-halachische Verbindlichkeit der testamentarischen Verfügung des "Tossafot Jomtov" an seine Nachfahren, den Tag seiner Befreiung aus dem Gefängnis als Feiertag zu begehen.

Dr. Peter Rauscher, Universität Wien:
Die Vertreibung der Juden aus Wien und Niederösterreich im Jahr 1670

Dr. Milka Zalmon, Elkana, Israel:
Der Weg der vertriebenen Juden - die Gründung neuer Gemeinden ("Schewa Kehillot")


"Im Gedenken an die Opfer"
Buchpräsentation und Konzert
16. Mai 2006, Ehemalige Synagoge St. Pölten

Eleonore Lappin, Susanne Uslu-Pauer, Manfred Wieninger:
Ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter/innen in Niederösterreich 1944/45
Studien und Forschungen aus dem NÖ Institut für Landeskunde, hg. von Willibald Rosner und Reinelde Motz-Linhart, Band 45. St. Pölten 2006

Konzert
Streichensemble BogenGänge
Pauken: Margit Schoberleitner
Violoncello: Taner Türker
Leitung: Lukas Thenius


Lehren und Lernen im mittelalterlichen Judentum
Vortrag von Dr. Martha Keil im Rahmen der Ringvorlesung "Bildung und Lernen im Lauf der Geschichte"
27. April 2006, Universität Wien


Buchpräsentation
Denkmale. Jüdische Friedhöfe in Wien, Niederösterreich und Burgenland
hrsg. von Martha Keil, Elke Forisch, Ernst Scheiber
Club Niederösterreich 2006.
5. April 2006
Altes Wiener Rathaus, Festsaal, 1010 Wien


Wie jüdisch war der Rabbi?
Vortragsreihe am Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung im März 2006
1020 Wien, Praterstern 1

In europäischen, amerikanischen und israelischen Spielfilmen werden zunehmend Themen und Probleme von Jiddishkeit, Judentum und jüdischer Religion dargestellt. Das erfolgt in Komödien, historischen Dramen und Filmen, die sich mit zeitgenössischen Fragen jüdischen Lebens und jüdischer Identität befassen. An drei Abenden wird ein Überblick mit zahlreichen Filmbeispielen vom frühen Wiener Filmschaffen über Hollywood und Tel-Aviv gegeben.

1. März: Dr. Eleonore Lappin
Das Shtetl in New York: "Hester Street", "The Chosen", "Enemies, A Love Story"
8. März: Univ. Prof. Dr. Frank Stern
East meets West: Die Begegnung zwischen Juden aus Osteuropa und akkulturiertem Wiener Judentum im Film
29. März
Tabus im israelischen Film: Der Alltag der jüdischen Religion


Jüdisches Lernen und Schulwesen in Österreich vom Mittelalter bis zur Shoah
Vortragsreihe am Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung im Jänner 2006

10. 1.: Dr. Martha Keil: Peitsche und Pilpul: jüdischer Unterricht im Mittelalter
17. 1.: Dr. Christoph Lind: Jüdischer Unterricht am flachen Land: Niederösterreich von 1850 bis 1940
24. 1.: Dr. Barbara Staudinger: Von Wien nach Prag und zurück: jüdischer Unterricht in der Frühen Neuzeit
31. 1.: Dr. Eleonore Lappin: Zionistische Jugenderziehung in Wien


Gedenkstein vor der Ehemaligen Synagoge St. Pölten
10. November 2005
Ehemalige Synagoge, St. Pölten


Buchpräsentation
10. Oktober 2005, Jüdisches Museum Wien

Barbara Staudinger: "Gantze Dörffer voll Juden". Juden in Niederösterreich 1496-1670/71
(Geschichte der Juden in Niederösterreich von den Anfängen bis 1945, Band 2).
Mandelbaum Verlag, Wien 2005


Buchpräsentation
6. Oktober 2005, Kleiner Festsaal der Universität Wien

Eveline Brugger, Birgit Wiedl: Regesten zur Geschichte der Juden in Österreich im Mittelalter. Band 1: Von den Anfängen bis 1338. Hrsg. vom Institut für Geschichte der Juden in Österreich. StudienVerlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2005.

Begrüßung:
Dr. Martha Keil (Institut für Geschichte der Juden in Österreich)
Dr. Martin Kofler (Studien Verlag Innsbruck)

Vorträge:
Univ. Prof. Dr. Karl Brunner
(Institut für Österreichische Geschichtsforschung):
"ein entsagungsvolles und langwieriges Unternehmen"

Dr. Eveline Brugger, Dr. Birgit Wiedl:
"Mit urkund dez iudischen priefs"
Jüdische Urkunden und Judenurkunden im mittelalterlichen Österreich.


Europäischer Tag der jüdischen Kultur
Sonntag, 4. September 2005

Programm:
Stadtführung mit Dr. Christoph Lind: Das jüdische St. Pölten
Jüdische Tänze mit Ulli Bixa
Ausstellung "Was habt Ihr da für einen Brauch?"
Israelisches Buffet mit Pita und Humus
Vernissage: Ölbilder von Sidonie Kohn (St. Pölten)
Jiddische Musik mit dem Ensemble Klesmer Wien


"Ein Thema - zwei Perspektiven: Juden und Christen in Mittelalter und Frühneuzeit"
15. Internationale Sommerakademie des Instituts für Geschichte der Juden in Österreich
3.- 6. Juli 2005
BAWAG Veranstaltungszentrum, Hochholzerhof, 1010 Wien

Der Tagungsband zu dieser Sommerakademie ist 2007 im Studienverlag, Innsbruck-Wien-Bozen, erschienen.

Einen Bericht finden Sie hier.


Things, Places, Years
Dokumentarfilm, Österreich 2004
29. Juni 2005, Cinema Paradiso, St. Pölten
Regie: Klub Zwei (Simone Bader & Jo Schmeiser), 70 min


Verfolgung, Vertreibung und (kein) Neubeginn. Jüdische Schicksale in Niederösterreich
Vortragsreihe zum "Gedankenjahr" 2005

Institut für Geschichte der Juden in Österreich
Gefördert von der Stadt St. Pölten und vom Nationalfonds der Republik Österreich für die Opfer des Nationalsozialismus

23. Mai 2005: Dr. Martha Keil: Flucht und Deportation.
Lena Rothstein liest Erinnerungen von Überlebenden

30. Mai 2005: Rückkehr in die fremde Heimat. Dr. Eleonore Lappin im Gespräch mit Zeitzeugen/innen

6. Juni 2005: Dr. Christoph Lind: St. Pölten und seine Juden 1945-1955

13. Juni 2005: Zeitzeugengespräch mit Prof. Leon Zelman
Dr. Eleonore Lappin: Nicht nur in Viehofen. Ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter/innen in Niederösterreich (1944/45)

Montag, 20. Juni 2005: Szenische Lesung aus den Tagebüchern von Anne Frank und Josef Goebbels. Paul Sieberer, Verein "Die Welt der Anne Frank"


Konzert
Speak low - »unerwünschte« Musik
Mittwoch, 27. April 2005, St. Pölten
Mit Georg und Stefan Buxhofer, Erika Foramitti, Andreas und Christian Gruber
Konzept und Leitung: Johannes Kammerer, Stefan Kupsa
Begleitende Ausstellung: Arbeiten von SchülerInnen des BRG/BORG zum Thema "Vorurteile"

Gefördert von Merkwürdig. Eine Veranstaltungsreihe wider Gewalt und Vergessen und dem Nationalfonds der Republik Österreich für die Opfer des Nationalsozialismus


Von Sodom nach Casablanca - Von Wien nach Hollywood.
Jüdische Perspektiven im (nicht immer) Wiener Film
Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung, 2, Praterstern 1
Die Vortragsreihe erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Filmarchiv Austria.

8. März 2005, 18.30 Uhr
Univ.Prof. Dr. Frank Stern
Moses in Wien und Freud in Sodom
(Vortrag mit zahlreichen Filmausschnitten)
15. März 2005m 18.30 Uhr
Univ.Pof. Dr. Frank Stern
Von der Synagoge auf die Leinwand
(Vortrag mit zahlreichen Filmausschnitten)
5. April 2005, 18.30
Dr. Eleonore Lappin
Casablanca - Jüdische EmigrantInnen in Hollywood
(Einleitung und Vorführung des Films)


Das Burgenland im Jahr 1945
30.03.2005, 10:00 Uhr - 31.03.2005, Stadtschlaining
PI - LehrerInnenfortbildung 2005
Zielgruppe: LehrerInnen Geschichte
Leitung: OSTR. Dr. Hugo Huber

Inhalt:
Südostwallbau - Zwangsarbeitereinsatz
Kriegsende (Befreiung und Besatzung)
Wiederaufbau des Burgenlandes
Entnazifizierung
Exkursionen nach Rechnitz, Deutsch Schützen und Bildein

Referenten:
Dr. Gerhard Baumgartner
Dr. Eleonore Lappin
Dr. Anton Fennes
Dr. Herbert Brettl


Vortrag Eveline Brugger, Birgit Wiedl
im Rahmen der Reihe "Aus der Werkstatt der Forschung"
"Quellen zur mittelalterlichen jüdischen Geschichte im Haus-, Hof- und Staatsarchiv" 15. März 2005, Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien


Iris Berben in "Hitlers Tischgespräche aus dem Führerhauptquartier - Aufzeichnungen von Holocaust-Opfern"
Musik aus den Konzentrationslagern
12. Februar 2005, 20.00 Uhr, VAZ St. Pölten

Sprecherin: Iris Berben
Musik: N.N.
Buch und Regie: Carlo Rola
Idee und Konzept: Christian Reinisch
Produktion: Carpe artem

In Kooperation mit Cinema Paradiso

"Es reicht nicht zu sagen, wir sind gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierungen etc. Wir müssen diese Haltung leben!", so Iris Berben, die seit Jahren gegen Menschenverachtung aktiv (auch künstlerisch) ankämpft.
Für diesen Einsatz wurde sie 2002 mit dem "Bambi für Zivilcourage" sowie dem "Leo Beck-Preis" (der höchsten Auszeichnung des Zentralrates der Juden) ausgezeichnet. 2003 wurde sie vom "Time Magazin" als "Heldin Europas" für Ihr Engagement geehrt, zudem erhielt sie das Bundesverdienstkreuz.


Geschichte der Juden in Niederösterreich von den Anfängen bis 1945
Vortragsreihe am Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung, 1020 Wien, Praterstern 1


Das Institut stellt mit dieser Vortragsreihe die Forschungsarbeiten zu einer geplanten vierbändigen Geschichte der Juden in Niederösterreich vor; der vierte Band, 1938-45, erschien im November 2004 im Verlag Mandelbaum.

12. Jänner 2005
Dr. Eveline Brugger und Dr. Birgit Wiedl: Zwischen Privilegierung und Verfolgung - jüdisches Leben im mittelalterlichen Niederösterreich
19. Jänner 2005
Dr. Peter Rauscher: "Gantze Dörffer voller Juden. Landgemeinden in Niederösterreich im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges
26. Jänner 2005
Dr. Martha Keil und Dr. Christoph Lind: Vom Toleranzpatent bis zum "Anschluss": ein Projekt
2. Februar 2005
Dr. Christoph Lind: ".... der letzte Jude hat jetzt den Tempel verlassen". Die Juden Niederösterreichs 1938-45

Jüdisches Leben in der Presse
Vortragsreihe am Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung,
1020 Wien, Praterstern 1

17. 11. 2004: Dr. Dieter Hecht: Jüdische Frauen erobern die Österreichische Presse

24. 11. 2004: Dr. Eleonore Lappin: "Ein politischer Faktor": Jüdische Minderheitenpolitik während des Ersten Weltkriegs und bei der Friedenskonferenz

15. Dezember 2004: Dr. Louise Hecht: Jüdische Erziehung in der Presse der Haskalah


Martin Buber - Denken und Wirken. Eine Retrospektive
Internationale Tagung, 2.-5. Dezember 2004, Wien

Organisatoren:
Hermann-Cohen-Akademie für Religion, Wissenschaft und Kunst, Buchen/Odenwald
Verein zur Erforschung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen und ihrer Aufarbeitung, Wien, in Kooperation mit:
Institut für Geschichte der Juden in Österreich, St. Pölten
Institut für Philosophie der Universität Wien
Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
Martin-Buber-Gesellschaft, Heidelberg


Vortrag von Dr. Peter Rauscher
im Rahmen der Vortragsreihe des Vereins für Geschichte der Stadt Wien
1. Dezember 2004
Bezirksmuseum Josefstadt, 1080 Wien

"die ganze befreite Judengemein alhie..." -
Jüdisches Leben in Wien im 16. und frühen 17. Jahrhundert


Buchpräsentation
Montag, 22. November 2004
Ehemalige Synagoge St. Pölten

Christoph Lind: "Der letzte Jude hat den Tempel verlassen".
Juden in Niederösterreich 1938 -1945.
Mandelbaum Verlag, Wien 2004

Präsentation des Kunstprojekts der Lernwerkstatt
"Geschichte Erinnern"
Leitung: Renate Stockreiter


Buchpräsentation
17. November 2004
Jüdisches Museum der Stadt Wien, Wien 1, Dorotheergasse 11

Christoph Lind: "Der letzte Jude hat den Tempel verlassen".
Juden in Niederösterreich 1938-1945.
Mandelbaum Verlag, Wien 2004
Gemeinsam veranstaltet mit der Zeitschrift "morgen. Kultur. Niederösterreich. Europa"


Buchpräsentation
15. November 2004
Jüdisches Kulturzentrum Graz, David-Herzog-Platz 1/1

Wien - Prag - Hollywood: Juden und Film

Impulsreferate und Bildbeispiele:
Dr. Michael John (Historiker, Universität Linz),
Dr. Eleonore Lappin (Historikerin, Institut für Geschichte der Juden in Österreich, St. Pölten),
Dr. Albert Lichtblau (Historiker, Universität Salzburg und Mitglied des
Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte, Salzburg)


Zeitzeugengespräch - Veranstaltung der Lernwerkstatt
9. November 2004
Ehemalige Synagoge St. Pölten, Dr. Karl Renner Promenade 22

Zeitzeugengespräch von Simone Bruckner und Matthias Krepp
(Absolventin bzw. Schüler des BRG/BORG) mit Gerhard Bronner


Tagung "Juden zwischen Kaiser, Landesfürst und lokaler Herrschaft"
Gemeinsamkeiten und Differenzen jüdischen Lebens im Süden des Alten Reichs
22. - 24. Oktober 2004
Institut für Europäische Kulturgeschichte Universität Augsburg


Buchpräsentation
14. Oktober 2004
Amtshaus Währing (Festsaal), Wien 18

Das Institut für Geschichte der Juden in Österreich und der Mandelbaum Verlag präsentieren das Buchprojekt
"Von Baronen und Branntweinern" - ein jüdischer Friedhof in Wien erzählt,
hrsg. von Martha Keil und Herbert Pasiecznyk


Vortrag Dr. Peter Rauscher
"Gantze Dörffer voll Juden in Oesterreich". Zur Geschichte der niederösterreichischen Landjuden im 17. Jahrhundert
13. Oktober 2004
Universität Wien, Institut für Geschichte


Buchpräsentation
5. Oktober 2004
Jüdisches Museum, Wien

Edith Wenzel (Hrsg.), Grenzen und Grenzüberschreitungen: Kulturelle Kontakte zwischen Juden und Christen im Mittelalter (Aschkenas 14/1)


Buchpräsentation
30. September 2004
Im Weinlokal "Wein und Wasser", 1080 Wien

Peter Rauscher, Langenlois. Eine jüdische Landgemeinde in Niederösterreich im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges (Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes Band 44) Horn, Waidhofen/Thaya 2004.

Rezension zum Buch: David


Buchpräsentation
Sonntag, 19. September, 2004
Metro Kino, 1010 Wien, Johannesgasse 4

Juden und Film. Wien - Prag - Hollywood
Eleonore Lappin (Hrsg.)

Veranstaltet von:
Institut für Geschichte der Juden in Österreich
Mandelbaum Verlag
Filmarchiv Austria


Frauen und Frauenbilder in der jüdischen Presse
14. Internationale Sommerakademie
4.-7. Juli, 2004, Wien
BAWAG Veranstaltungszentrum, Hochholzerhof, Seitzergasse 2-4, 1010 Wien

Institut für Geschichte der Juden in Österreich in Zusammenarbeit mit
Deutsche Presseforschung, Universität Bremen

Der Tagungsband zu dieser Sommerakademie ist 2005 im Olms Verlag, Hildesheim-Zürich-New York, erschienen.


Buchpräsentation
Mittwoch, 12. Mai 2004, Wien
Jüdisches Museum Wien

Hofjuden und Landjuden. Jüdisches Leben in der Frühen Neuzeit,
hrsg. von Sabine Hödl, Peter Rauscher, Barbara Staudinger.


Vortrag Dr. Martha Keil
Namhaft im Geschäft - Unsichtbar in der Synagoge
Jüdische Frauen im Spätmittelalter
Im Rahmen der Vortragsreihe "Geschichte am Mittwoch" (Universität Wien)
Mittwoch, 21. April 2004, Universität Wien


Zionismus in Wien
Vortragsreihe am Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung, Praterstern 1, 1020 Wien
4 Vorträge (3., 10., 17. und 24. März)


Vortrag Dr. Eveline Brugger
im Rahmen der Vortragsreihe der Freunde der Salzburger Geschichte:
"Mit urkund des iudischen priefs..." -
Juden im mittelalterlichen Salzburg im Spiegel der Quellen
12. Dezember 2003, Salzburg


Vortrag von Dr. Peter Rauscher
Ein kleines Jerusalem? Die Langenloiser Juden im 17. Jahrhundert
24. November 2003, Ursin Haus - Langenlois


Cultures of Conflict - Reflections on Middle East Dilemmas
13. Internationale Sommerakademie des Instituts für Geschichte der Juden in Österreich
in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Institut für Internationale Politik - OIIP und Irael-Palestine Project Vienna
30. Juni - 2. Juli 2003

Eleonore Lappin, Institut für Geschichte der Juden in Österreich
John Bunzl, Österreichisches Institut für Internationale Politik - OIIP


Zeitschriftenpräsentation
"Jewish Central Europe - Past. Presence / Juden in Mitteleuropa - Gestern. Heute"
Ausgabe 2003, herausgegeben vom Institut für Geschichte der Juden in Österreich
12. Juni 2003 im Kunsthistorischen Museum (Wien), Bassano-Saal


Presentation of the journal
"Jewish Central Europe - Past. Present / Juden in Mitteleuropa - Gestern.
Heute" published by the Institut für Geschichte der Juden in Österreich
June 5, 2003
The Südost-Europa Institut, Vienna-Budapest, the Institut für Geschichte der Juden in Österreich (Institute for the History of the Jews in Austria), the Hungarian Jewish Museum and Archive, and the Esther's Bag Workshop invited to the Hungarian Jewish Museum and Archive in Budapest.


Symposium Jewish Communities in the former Habsburg Monarchy: 17th to 20th Century
Cooperation of the Center for Jewish History 15 W 16th Street, New York City,
the Skirball Department of Hebrew and Judaic Studies at New York University,
the Leo Baeck Institute and the Association for the History of Jews in Central Europe
Thursday, 20. March 2003


Tagung zur Geschichte der Juden in Niederösterreich von 1938-1945
Mittwoch, 26. Februar 2003
Cinema Paradiso St. Pölten, 3100 St. Pölten, Rathausplatz 14

Moderation
Dr. Eleonore Lappin, Institut für Geschichte der Juden in Österreich


Pressekonferenz in Prag
Donnerstag, 30. Jänner 2003
Österreichisches Kulturforum Prag
Jungmannova nam. 18, Prag 1

Vertragsunterzeichnung und Präsentation der Projekte Bohemia, Moravia et Silesia Judaica und Austria Judaica im Rahmen einer Pressekonferenz:
am 30. Jänner 2003 um 11 Uhr im Österreichischen Kulturforum Prag

Veranstaltet gemeinsam mit dem Jüdischen Museum in Prag, der Archivverwaltung des Ministeriums für Inneres der Tschechischen Republik, der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Tschechischen Republik und dem Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Institut, Außenstelle Brünn.

Donnerstag, 30. Jänner 2003: Vortragsnachmittag in der Karlsuniversität
Im Großen Sitzungssaal der Karlsuniversität
Ovocny trh 3, Prag 1 um 16 Uhr

Wir bedanken uns beim Institut für Internationale Studien der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Karls-Universität Prag für die Mitorganisation des Nachmittags.


Buchpräsentation
Dienstag, 26. November 2002
Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde Wien
1, Seitenstettengasse 2

Eleonore Lappin (Hrsg.): Jüdische Gemeinden - Kontinuitäten und Brüche
Berlin, Wien, Philo Verlag, 2002
Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Statuts der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.


Gedenkveranstaltungen
anlässlich des Novemberpogroms in Niederösterreich
Samstag, 9. November 2002
10. November 2002, 19.00 Uhr
16. November 2002, 19.00 Uhr
17. November 2002, 19.00 Uhr
Ehemalige Synagoge St. Pölten, Dr. Karl Renner-Promenade 22

"Pogrom - Der Wirtschaftsthriller"
Von Thomas Gratzer
Szenische Lesung
Theater perpetuum


Vortrag Moshe Jahoda
Leiter der Jewish Claims Conference in Österreich

Erlebte Geschichte - Fragen an Gott und Mensch
Donnerstag, 14. November 2002
Senatssaal der Universität Wien
Wien 1, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1


Präsentation der Zeitschrift
"Jewish Central Europe. Past - Presence/Juden in Mitteleuropa. Gestern - Heute", Ausgabe 2002
6. November 2002
Jüdisches Museum Wien
1010, Dorotheergasse 11


Hofjuden - Landjuden - Betteljuden. Jüdisches Leben in der Frühen Neuzeit
12. internationale Sommerakademie 2002
30. Juni - 4. Juli 2002, BAWAG-Veranstaltungszentrum
Zum Nachhören und Nachlesen: Ö1 Dimensionen-Bericht

Der Tagungsband zu dieser Sommerakademie erschien im Frühjahr 2004 im Philo-Verlag, Berlin-Wien. Hrsg. von Dr. Sabine Hödl, Dr. Peter Rauscher und Dr. Barbara Staudinger


Buchpräsentation
Montag, 22. April 2002, Wien
Montag, 29. April 2002, St. Pölten

Christoph Lind: "...sind wir doch in unserer Heimat als Landmenschen aufgewachsen...". Jüdische Schicksale zwischen Wienerwald und Erlauf


Minhagim - rituelle Bräuche der Juden im Mittelalter
Jänner 2002: Vortragsreihe am Institut für jüdische Erwachsenenbildung

Dr. Martha Keil:
Von der Wiege bis zur Bahre - Minhagim im Lebenszyklus
Der Festkreis zu Hause und in der Synagoge I
Der Festkreis zu Hause und in der Synagoge II


Buchpräsentation
Montag, 22. Oktober 2001, Wien

Shemuel Katz: Mein Schicksal war die Ausnahme.
Erinnerungen eines Karikaturisten und Zeichners an Österreich, Ungarn und Israel. Hg. von Martha Keil, Styria Verlag, ca. 180 Seiten, mit 80 Zeichnungen


Jüdische Gemeinden - Kontinuitäten und Brüche
11. internationale Sommerakademie 2001
1. - 5. Juli 2001, BAWAG-Veranstaltungszentrum

Der Tagungsband zu dieser Sommerakademie erschien im Herbst 2002 im Philo-Verlag, Berlin.


Buchpräsentation
Mittwoch, 2. Mai 2001, Wien

Marko M. Feingold: "Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh". Eine Überlebensgeschichte. Hg. und mit einem Nachwort von Birgit Kirchmayr und Albert Lichtblau. Picus Verlag, Wien 2001


Buchpräsentation
Mittwoch, 23. Mai 2001, Wien

Eveline Brugger, Martha Keil (Hg.), Die Wehen des Messias. Zeitenwenden in der jüdischen Geschichte. Philo-Verlag, Berlin - Wien 2001


Festakt anläßlich der Renovierung der Zeremonienhalle
Mittwoch, 8. November 2000
Jüdischer Friedhof St. Pölten, Karlstettner Straße 3

Präsentation der Broschüre
"Geschichte wieder herstellen? St. Pöltens jüdische Vergangenheit"


"Die Wehen des Messias" - Zeitenwenden in der jüdischen Geschichte
10. Internationale Sommerakademie 2000
2. - 6. Juli 2000
Die Vorträge erschienen im Frühjahr 2001 im Philo-Verlag, Berlin - Bodenheim/Mainz, hrsg. von Eveline Brugger und Martha Keil.


Buchpräsentation
2. Juli 2000, St. Pölten

Sabine Hödl und Eleonore Lappin (Hrsg.), Erinnerung als Gegenwart.
Jüdische Gedenkkulturen, Philo-Verlag, Berlin - Bodenheim/Mainz 2000.


Buchpräsentation
20. März 2000, Wien

Klaus Lohrmann: Die Wiener Juden im Mittelalter
Evelyn Adunka: Die vierte Gemeinde. Die Wiener Juden in der Zeit von 1945 bis heute
Gemeinsam veranstaltet mit dem Renner-Institut und dem Philo-Verlag, Berlin.


Arbeitsgemeinschaft jüdischer Sammlungen
5. - 8. Oktober 1999, BAWAG, Wien 1

Das jährliche Treffen deutschsprachiger jüdischer Museen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen fand 1999 zum ersten Mal in Wien statt, diesmal auch mit Teilnehmern aus Belgien, Israel und Ost- und Südosteuropa. In Plena und Workshops wurden die einzelnen Einrichtungen und Projekte vorgestellt und diskutiert.


Erinnerung als Gegenwart. Jüdische Gedenkkulturen
9. Internationale Sommerakademie 1999
4. - 8. Juli 1999, BAWAG, Wien 1

Die Vorträge erschienen im Frühjahr 2000 im Philo-Verlag, Berlin - Bodenheim/Mainz, hrsg. von Sabine Hödl und Eleonore Lappin.

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