Zwischen den Zeilen. 20 Jahre Institut für jüdische Geschichte Österreichs

Cover JME 2008

Reihe: Juden in Mitteleuropa, Ausgabe 2008
86 Seiten, 7,- Euro, erhältlich im Buchhandel oder direkt bestellen unter office@injoest.ac.at, ISBN 9-190001-012506-08


Das Institut für jüdische Geschichte Österreichs (1988-2007: Institut für Geschichte der Juden in Österreich) feierte 2008 sein 20jähriges Jubiläum. Vieles hat sich seit der Institutsgründung 1988 verändert: die Anzahl der Mitarbeiter/innen, die Auswahl an Projekten und Themen und der Umfang an jährlichen Vorträgen und Publikationen. Das Ziel, die Erforschung jüdischer Geschichte, ist jedoch immer noch dasselbe, wenn auch durch veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen mit neuen Fragestellungen konfrontiert.
Vorrangiger Inhalt dieser Ausgabe ist jedoch nicht unser Jubiläum, vielmehr wollen wir jenen Dingen Raum geben, die „zwischen den Zeilen“ historischer Forschung passieren. Dabei kann es sich um simple, lang tradierte Lesefehler handeln, die zu neuen, ebenso lang tradierten falschen Thesen führten oder auch um Zufälle als Teil der historischen Spurensuche. Außerdem wird der Umgang mit Quellen thematisiert.

Inhalt

Sabine Hödl, Editorial (S. 1)

Martha Keil, Zeitreisen. 20 Jahre Institut für jüdische Geschichte Österreichs
(S. 6-16)

S. 1-16 online [PDF, 955.1 KB]

Klaus Lohrmann, Erinnerungen zur Vorgeschichte der Gründung des Instituts (S. 18-21)

Eveline Brugger, „...ein langwieriges und entsagungsvolles Unterfangen“.
Regesten zur Geschichte der Juden in Österreich – der Versuch einer Annäherung (S. 22-30)

Birgit Wiedl, Die Zwettler Siegeltaschen – ein historisches Puzzle (S. 32-38)

S. 18-38 online [PDF, 971.6 KB]

Martha Keil, Unsichtbare Frauen oder: „…was nicht sein darf.“
Jüdische Geschäftsfrauen im Spätmittelalter als Forschungsobjekte (S. 40-49)

S. 39-49 online [PDF, 964.9 KB]

Barbara Staudinger, Esslein Ausch und das Judenhaar. Über Irrwege in der jüdischen Geschichte (S. 50-57)

Wolfgang Gasser, „Auf nach Polna!“ oder der Zufall in der Wissenschaft. Einem Tagebuch auf der Spur (S. 58-65)

S. 50-65 online [PDF, 1.2 MB]

Christoph Lind, Die Synagoge, ihr Kaiserbild und sein Maler. Eine Geschichte aus St. Pölten (S. 66-74)

Eleonore Lappin, Liebesg’schichten und Heiratssachen in Lebenserinnerungen aus dem jüdischen Wien (S. 76-84)

Inhaltsverzeichnis (S. 86)

S. 66-86 online [PDF, 1.3 MB]

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