Neuland. Migration mitteleuropäischer Juden
Reihe: Juden in Mitteleuropa, Ausgabe 2007
76 Seiten, 7,- Euro, erhältlich im Buchhandel oder direkt bestellen unter office@injoest.ac.at, ISBN 9-190001-012506-07
Der Migration als Teil jüdischer Geschichte widmen sich die Beiträge dieser Ausgabe. Die Gründe für die Migration von Juden und Jüdinnen aus Mittel- und Osteuropa waren zahlreich; so vielfältig die Lebensgeschichten einzelner MigrantInnen sind, so vielfältig sind auch die Motive für das Zurücklassen des Vertrauten und den Beginn eines neuen Lebens. Die differenzierten Aspekte der Aus- und Einwanderung, der Reise an sich, des Abreisens und Ankommens werden thematisiert. Dabei ist die jüdische Wanderbewegung durch die Jahrhunderte, vor allem aber im 19. und frühen 20. Jahrhundert, immer als Teil umfassender Migrationsströme zu sehen, die höchst unterschiedliche Bevölkerungsgruppen betrafen.
Inhalt
Sabine Hödl, Editorial (S. 1)
Peter Rauscher, Das mobile Volk? Zur Geschichte jüdischer Migration (S. 2-8)
Reinhard Buchberger, Vom Durchreisen und Sich-Niederlassen. Juden im frühneuzeitlichen Ungarn (S. 10-17)
Christoph Lind, Aus Böhmen, Mähren und Ungarn. Jüdische Zuwanderung nach Niederösterreich im 19. Jahrhundert (S. 18-25)
Gerhard Milchram, Bilder des Elends. Die Fotografien zu Bruno Frei's Buch »Jüdisches Elend in Wien« (S. 26-32)
Joachim Schlör, Transit Berlin (S. 34-40)
Ingo Haar, Migration, Integration und Partizipation. Joseph Samuel Bloch (Wien), Hermann Makower (Berlin) und die jüdische Interessenvertretung (S. 42-52)
Annemarie Steidl, Auf dem Weg in die »Neue Welt«. Jüdische MigrantInnen als Teil transatlantischer Wanderungen aus der Habsburgermonarchie (S. 54-62)
Heike Müns, Mein Herz ist im Osten und ich bin im Westen. Beziehungen zwischen jüdischen und christlichen Wandermusikanten in Ostmitteleuropa (S. 64-70)
Inhaltsverzeichnis (S. 76)

